Kirche - Sozialismus - Demokratie

Gotthilf Schenkel - Pfarrer, Religiöser Sozialist, Politiker

Die Biografie über Gotthilf Schenkel von Prof. Dr. Jörg Thierfelder, Kirchenhistoriker und Religionspädagoge, Hans-Norbert Janowski, evangelischer Theologe und Publizist und Günter Wagner evangelischer Pfarrer ist im Kohlhammer Verlag erschienen und zu 28,00 € im Buchhandel erhältlich (ISBN: 978-3-17-033593-6)

Erhard Eppler schreibt in seinem Vorwort:
Wer die Nachkriegsjahre im amerikanisch besetzten Württemberg-Baden – im Gegensatz zum französisch besetzten Württemberg-Hohenzollern – erlebt hat, erinnert sich durchaus an den Namen des Pfarrers Dr. Gotthilf Schenkel. Er war damals „Kultminister“, residierte in Stuttgart, übrigens auch noch für kurze Zeit 1952/53 im neu gegründeten Baden-Württemberg, solange sich die Regierung Reinhold Maier – unter Ausschluss der CDU – halten konnte. Natürlich stand der Sozialdemokrat unter Beschuss der stärksten Partei.

Meist waren es nicht kontroverse Einzelfragen, welche die CDU-Opposition auf den Plan rief, sondern Grundsatzfragen, über die sich trefflich streiten ließ: etwa, ob ein Kultminister denn sagen könne, was christlich ist, ob dies nicht doch Sache der Kirchen sei. Oder ob der Kultminister ganz frei sei, einen Philosophieprofessor nach Tübingen zu berufen, den die Fakultät ganz unten auf die Liste gesetzt hatte. Immerhin, an diesem Minister konnte man sich reiben.

Wenn er trotzdem fast vergessen wurde, dann, weil er schlecht einzuordnen, eher ein Einzelkämpfer war. Natürlich hatte er schon als erwachsener Mann die NS-Zeit erlebt und überlebt. Er gehörte zu den Theologen, die sich schon gegen Ende der Zwanzigerjahre eindeutig und schroff gegen die Kollegen wandte, die sich dann bei den „Deutschen Christen" sammelten und Hitler verehrten. Und doch wird er kaum genannt, wo es um Widerstand in der evangelischen Kirche geht. Das hat gute Gründe: Einmal, weil sich dieser Widerstand theologisch fast ganz auf die dialektische Theologie Karl Barths stützte, Schenkel als liberaler Theologe und Freimaurer sich schon eindeutig von Barth abgesetzt hatte. So war er immer allein, nicht Teil eines verlässlichen Freundeskreises. Er war auch allein, als er 1933 sein Pfarramt in der Arbeitervorstadt Zuffenhausen verlor, er war allein, als der Landesbischof Wurm ihm am äußersten Ende der württembergischen Landeskirche an der bayerischen Grenze in einem Dorf, in das niemand gehen wollte, ein Pfarramt übertrug, das Schenkel die ganzen zwölf Jahre innehatte unter der Bedingung, dass er sich politisch ganz zurückhielt. Schenkel war als Liberaler Naumanns DDP (Deutsche Demokratische Partei) beigetreten, später zur SPD, zu den religiösen Sozialisten gegangen, dort aber schon vor ihrer Auflösung ausgetreten, so dass er auch politisch schließlich allein war.

Manche Handlungsweise, gerade in der NS-Zeit, dürfte die Kollegen von einst verwirrt haben. Aber auch als Einzelkämpfer gebührt ihm Respekt.

Deshalb ist es gut, dass Jörg Thierfelder, Hans-Norbert Janowski und Günter Wagner sich seiner Biografie angenommen haben. Sie zeigt, dass es, auch neben der Bekennenden Kirche Widerstand gegeben hat, und wohl auch, dass ein tapferer Landesbischof wie Theophil Wurm auch einen Theologen beschützt hat, dessen Überzeugungen ihm ziemlich fremd waren.

05. März 2020 - Vortragsreihe: Werte, Ethik und erfolgreiches Wirtschaften

Am 05. März hatte die Stiftung Martinskirche im Rahmen der Vortragsreihe Werte, Ethik und erfolgreiches Wirtschaften in die Auferstehungkirche Kirchheim eingeladen.

Für die achte Veranstaltung der Reihe konnte Herr Prof. Dr. Christian Kreiß gewonnen werden. Er beschäftigte sich in seinem Vortrag mit dem Thema: "Wege in eine menschliche Wirtschaft - Christliches Wirtschaften im Sinne Luthers".

Den Nachbericht von Günter Kahlert finden Sie hier.

Die Präsentation können Sie hier noch einmal ansehen.

Stille Helfer - Eine Spurensuche in Heidelberg 1933-1945

Heidelberg im Nationalsozialismus. Eine Stadt mit Tätern, Opfern, Trittbrettfahrern und teilnahmslosen Mitmachern. Nicht nur. Mit „Stille Helfer" gehen wir auf Spurensuche. Wir suchen nach Menschen, die den Verfolgten und Bedrohten geholfen haben. Die sie aufgenommen haben, Anteilnahme und Solidarität gezeigt und mutig und aufrecht Hilfe geleistet haben. Es waren stadtbekannte wie Pfarrer Hermann Maas und die Ärztin Marie Clauss. Aber eben auch Nachbarn, Verwandte, Kollegen, Freunde, Geistliche, Ärzte und Angestellte. Wir suchen nach ihren Motiven, ihren Einstellungen und ihrem tatsächlichen Wirken. Wir finden kleine Netzwerke, in denen sie zusammenarbeiteten. Sie wirkten im Stillen, folgten ihrem Gewissen, distanzierten sich vom Terror des Regimes und bewahrten sich ihre humane Einstellung. Es waren keine Heiligen, keine Märtyrer, keine Helden. Oder doch? Sie stellten sich auch danach nicht ins Rampenlicht. Wurden selten gewürdigt und geehrt und häufig schnell vergessen. Sie waren „Stille Helfer", die sich selbst in Gefahr brachten. Wir wollen die Erinnerung an sie aufrechterhalten. Auch und vor allem um Mut zu machen. Mut zum Handeln. Jeder kann nach seinen Möglichkeiten handeln und helfen. Jeder kann sich vorbehaltlos für Verfolgte und Schutzbedürftige engagieren. Man muss es wollen und dann auch tun. Die „Stillen Helfer" sind Teil des „guten Heidelberg".

27. Januar 2020 - Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus

Erinnerungen an die Juden aus Esslingen 1933-1942

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz. Dieser Tag wurde 1996 vom Bundespräsidenten Roman Herzog offiziell zum „Nationalen Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus“ erklärt, und 2005 erhoben ihn die Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust“.
Auschwitz ist das Synonym für einen in der Geschichte beispiellosen Rassenwahn, in dessen Folge über sechs Millionen Juden, aber auch andere Gruppierungen wie Sinti und Roma, Behinderte, Homosexuelle oder Andersdenkende ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurden.
Das Wichtigste an diesem Denk-Tag ist unser kontinuierliches Gedenken und Nicht-Vergessen des unermesslich großen Leids jedes einzelnen Opfers: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ (Gunter Demnig, Stolpersteine)
Am 75. Jahrestag steht die Geschichte der Esslinger Juden während der NS-Zeit im Mittelpunkt des Gedenkens. Akteure sind in diesem Jahr Schülerinnen und Schüler des Esslinger Georgii-Gymnasiums. In verschiedenen Annäherungen zeichnen sie die Geschichte der Esslinger Juden bis zu ihrer Deportation nach und beleuchten an dokumentarischen Zeugnissen ihren Alltag, ihre Ausgrenzung, Verdrängung und zuletzt Deportation (und Vernichtung). Die Schülerinnen und Schüler gehen dem nach, was Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem schulischen, sozialen und beruflichen Umfeld erlebt haben. Denn es berührt uns, wenn wir z.B. bedenken, dass auch Marta Goldschmidt einmal Schülerin am Georgii-Gymnasium war, bevor sie aus rassischen Gründen ausgeschlossen wurde. Was hat sie über diese Ereignisse in ihrem Tagebuch notiert? Was schrieb Martha Oppenheimer 1941, wenige Monate vor der Deportation und Vernichtung ihrer Familie, an die ins Exil nach Amerika geflohenen Freunde? -13 Schülerinnen und Schüler haben sich mit diesen und anderen Zeugnissen beschäftigt. Sie werden denen, die ausgelöscht werden sollten und millionenfach ausgelöscht wurden, ihre Stimme leihen. Und sie werden ihnen im Erinnern etwas von dem zurückgeben, was man ihnen in Deutschland damals abgesprochen hat: etwas von ihrer Würde als Menschen.

Hier können Sie im Artikel von Julia Theermann aus der Esslinger Zeitung vom 21.01.2020 nachlesen, wie sich die Schüler auf diese Gedenkstunde vorbereitet haben.

Am 29.01.2020 erschien ein Artikel von Petra Weber-Obrock in der Esslinger Zeitung, den Sie hier nachlesen können.

15./16.11.2019 - Die Wohnungsfrage

Begegnungstagung
KIRCHE UND GEWERKSCHAFT

Auf diesem Seminar wurde gemeinsam als Kirchen und Gewerkschaften darüber nachgedacht, wie das Grundrecht auf Wohnraum umgesetzt werden kann, welche Anforderungen an die Politik gestellt werden müssen und wie kostengünstiger und guter Wohnraum in Esslingen und Göppingen geschaffen werden kann.

Udo Casper, Vorsitzender des Deutschen Mieterbund (DMB) in Esslingen-Göppingen, referierte am 16.11.2019 zur Wohnungssituation in beiden Landkreisen.

Das können Sie hier (Youtube-Video in neuem Fenster) oder mit einem Klick auf das Bild nachhören

09.11.2019 - 81 Jahre Reichspogromnacht 1938

Am 9. und 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland Synagogen. Organisierte nazonalsozialistische Schlägertrupps setzten jüdische Gotteshäuser und Geschäfte in Brand und tausende Jüdinnen und Juden wurden misshandelt, verhaftet oder getötet.
Im Mittelpunkt dieses Abends steht das Gedenken an das große Leid, das Menschen angetan wurde. Gleichzeitig ist das Erinnern eine Mahnung, dass sich das Geschehene nie wiederholen darf.
In diesem Jahr steht die Gedenkstunde unter dem Titel „Mutiges Verstecken rettet Leben –  Erlebnisberichte aus der Pfarrhauskette“ mit der Pfarrerstochter Ursula Stöffler als wichtige Zeitzeugin. Im mittleren Neckarraum halfen Pfarrfamilien mit der „Württembergischen Pfarrhauskette“ verfolgten und gehetzten Menschen, vor allem Juden. Sie versteckten sie und retteten so vielen das Leben.

Den Bericht aus dem Teckboten von Andrea Barner mit dem Foto von Günter Kahlert finden Sie hier

06.10.2019 - Aus voller Kehle für die Seele

Singen für alle mit Patrick Bopp
Spaß und Spirit ohne Noten

Sonntag, 06.10.2019, 19 Uhr
Blarer-Gemeindehaus Esslingen

Hier wird gesungen. Alle können mitmachen. Die, die sonst nie oder nur unter der Dusche singen. Die, die es oft und in Chören tun. Im Vordergrund steht der Spaß am gemeinsamen Singen, am Spirit, der
dadurch entsteht, am Ausprobieren und Experimentieren, am Berührtsein. Gesungen wird ohne Noten, der Text wird auf die Leinwand projiziert.
Patrick Bopp, als Memphis Mitglied in der A-Cappella-Comedy-Truppe „Die Füenf“, moderiert, motiviert, leitet und begleitet den Abend. Alles ist möglich: Gleich mitsingen, zuerst zuhören, die Hauptmelodie oder eine Gegenstimme wählen, scheitern, Höhenflüge erleben – und am Ende entspannt und heiter weiterziehen. Es wird gesungen, was sich singen lässt: Rock- und Popsongs, Jodler, Kirchen-, Volks- und Kinderlied, Rap und was Ihnen sonst noch einfällt. Jeder kann Vorschläge machen, die sofort umgesetzt werden. Etwa 2 x 45 Minuten mit Pause.

Kosten: Abendkasse 8 €, ermäßigt 6 €, Vorverkauf 6 € ab 06.09.
Provinzbuch Esslingen, Küferstraße 9, Öffnungszeiten: Mo - Fr 9.30 - 18.30 Uhr, Sa. 9.30 - 16 Uhr,
Tel. 0711 35 27 38
Bewirtung in der Pause durch das Team Offenes Singen Südkirche

Hier der Bericht von Julia Theermann aus der Esslinger Zeitung vom 08. Oktober 2019

12.04.2019 - Der BAKS wird zum Teenager

Zehn Jahre Bezirksarbeitskreis für Senioren im Evangelischen Kirchenbezirk Bernhausen

Zum Bericht von Peter Dietrich und Bildern der Veranstaltung geht es hier!

27.01.2019 - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Mutiges Verstecken rettet Leben
Erlebnisberichte aus der Pfarrhauskette

Dekan Bernd Weißenborn begrüßte mit folgenden Worten:

Sehr geehrte Damen und Herrn,
wir begehen heute hier den „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. Im Namen der christlichen Kirchen Esslingens möchte allen danken, die seit Jahren dieses Gedenken unter uns wach halten. Esslingen empfinde ich mit seiner besonderen Erinnerungskultur als vorbildlich. Auch was die Einbeziehung einer jüngeren Generation anbelangt, wie Euch vom Georgii-Gymnasium. Ganz dem entsprechend wie es 1996 Bundespräsident Roman Herzog in seiner Proklamation für die Einführung dies Tages gesagt hat:
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Das komplette Grußwort von Herrn Dekan Weißenborn ist hier zum Nachlesen!

Ankündigung aus der Esslinger Zeitung vom 25.01.2019!

Nachbericht aus der Esslinger Zeitung vom 29.01.2019!

09.11.2018 - Gedenkstunde 80 Jahre Reichspogromnacht

© Markus Geiger. Foto: Thomas Kaltenecker

Am 9. und 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland Synagogen! 

Es gab an diesem Jahrestag in ganz Deutschland zahlreiche Gedenkveranstaltungen, so auch in Kirchheim/Teck.

Hier ein Bericht von Andreas Volz / Teckboten v. 13.11.2018

 



15.04.2018 Ev. Kirchenbezirk Esslingen wird Mitglied der Nagelkreuzgemeinschaft

© Ev. Bildungswerk im Landkreis Esslingen

... am 15.04.2018 wurde der Ev. Kirchenbezirk Esslingen Mitglied in der Nagelkreuzgemeinschaft.

Hier ein Bericht von Ulrike Rapp-Hirrlinger!

27.01.2018 - Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus

Ein Bericht und Bilder der Veranstaltung 

 

Ein Kreuz aus Nägeln als Zeichen der Versöhnung

 

Evangelischer Kirchenbezirk Esslingen wird Mitglied der Nagelkreuzgemeinschaft

Der Evangelische Kirchenbezirk Esslingen wird in die Nagelkreuzgemeinschaft aufgenommen. Dies ist ein weltweites ökumenisches Netzwerk, das sich für Frieden und Versöhnung einsetzt und unter der Führung der Kathedrale von Coventry steht. Erstmals wird ein Kirchenbezirk Mitglied. Der Anstoß dazu kam vom Friedensteam des Kirchenbezirks um Pfarrer Stefan Schwarzer und Markus Geiger, dem Leiter des Evangelischen Bildungswerks.

Die Nagelkreuzgemeinschaft ist im englischen Coventry entstanden, das am 14. November 1940 von der deutschen Luftwaffe praktisch dem Erdboden gleich gemacht wurde. Auch die mittelalterliche Kathedrale wurde fast vollständig zerstört. Bereits am nächsten Tag rief Propst Richard Howard zur Versöhnung auf. Sinnbild dafür ist das „Cross of Nails“, das Nagelkreuz, das aus drei Nägeln des Dachgebälks der Kathedrale zusammengefügt wurde und heute auf dem Altar der neben der Ruine neu errichteten Kathedrale steht. „Father, forgive“ (Vater, vergib) ließ Howard an die Wand der zerstörten Kathedrale schreiben und rief damit zur allumfassenden Vergebung nicht nur für die Täter, sondern für alle Menschen auf. Ein Gedanke, den das Friedensteam durch die Mitgliedschaft in der Nagelkreuzgemeinschaft weitertragen will. „Es war eine sehr große Geste, gleich am nächsten Tag die Nägel zu sammeln und um Vergebung zu beten“, sagt Pfarrer Schwarzer. Für ihn hat dies auch eine politische Dimension: „Es geht um die Frage, wie Opfer aber auch Täter nach geschehenem Unrecht weiterleben können.“ Ob Kirche politisch sein soll, habe auch die Synode des Kirchenbezirks diskutiert, bevor sie den einstimmigen Beschluss fasste, die Mitgliedschaft anzustreben, berichtet Schwarzer. Für Markus Geiger ist klar: „Friedensarbeit ist nichts Harmloses.“ Ihm gefällt besonders die Verbindung von Spiritualität und konkretem Handeln, die die Nagelkreuzgemeinschaft ausmacht. Das Netzwerk aus Kirchen und christlichen Organisationen und Institutionen mit weltweit mehr als 200 Mitgliedern teilt die Verpflichtung, für Frieden, Gerechtigkeit und Versöhnung zu arbeiten und zu beten mit dem Ziel, „die Wunden der Vergangenheit zu heilen, in der Gegenwart in Unterschiedenheit und mit Unterschieden leben zu lernen und für die Zukunft an einer Kultur des Friedens und der Versöhnung zu arbeiten“, so sagt es die deutsche Nagelkreuzgemeinschaft.

Voraussetzungen für die Mitgliedschaft sind unter anderem das Engagement in der Friedensarbeit, die inhaltliche und spirituelle Auseinandersetzung mit dem Versöhnungsgedanken, die Vernetzung mit anderen Nagelkreuzzentren und die Verbindung zur Kathedrale von Coventry. Diese findet Ausdruck in einer Pilgerreise nach Coventry, die das Esslinger Friedensteam vom 3. bis 7. Oktober unternimmt. Im April 2018 wird ein Vertreter aus Coventry dann das Nagelkreuz im Gottesdienst in der Esslinger Stadtkirche übergeben.

Schwarzer und Geiger stellen sich vor, dass es ein durch den Bezirk „wanderndes Nagelkreuz“ wird, das bei Gottesdiensten oder Friedensgebeten zum Einsatz kommt. Das habe den Verantwortlichen in Coventry gut gefallen, so Geiger. „Wir werden es liturgisch und thematisch in unsere Arbeit integrieren“, kündigt Schwarzer an. Man überlege allerdings auch, zwei Nagelkreuze zu erbitten, von denen eines einen festen Platz bekommt. Für den Oberesslinger Pfarrer ist das Nagelkreuz auch eine Chance, Menschen die historischen Vorgänge von Coventry und die Größe des von dort ausgeheneden Versöhnungsgedankens zu verdeutlichen. „Das Kreuz kann ein Symbol sein, das für die Thematik von Versöhnung, Frieden und gewaltfreie Konfliktlösung sensibilisiert“, meint Geiger. „Menschen sollen sich berühren lassen und darüber nachdenken, wie ein friedliches Zusammenleben aussehen kann“, ergänzt Schwarzer.

Auch die Liturgie von Coventry mit dem Versöhnungsgebet, in dem jede Bitte mit „Father, forgive“ endet und das in allen Nagelkreuzzentren regelmäßig gebetet wird, soll in die Friedensgottesdienste und andere Veranstaltungen einfließen.

 

Das Versöhnungsgebet von Coventry

„Alle haben gesündigt und ermangeln des Ruhmes, den sie bei Gott haben sollten“  (Röm. 3,23)

Darum lasst uns beten:

Den Hass, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse

VATER, VERGIB

Das Streben der Menschen und Völker zu besitzen, was nicht ihr eigen ist

VATER, VERGIB

Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet

VATER, VERGIB

Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der Anderen

VATER, VERGIB

Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Gefangenen, Heimatlosen und Flüchtlingen

VATER, VERGIB

Die Gier, die Frauen, Männer und Kinder entwürdigt und an Leib und Seele missbraucht

VATER, VERGIB

Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf Gott

VATER, VERGIB

„Seid untereinander freundlich, herzlich, und vergebt einer dem anderen, wie Gott euch vergeben hat in Christus“  (Eph. 4,32)

 

 

 

 

17.06.2017 - Studientag: Abraham und Sara Pioniere des Glaubens

Abenteurer des Glaubens
Seminartag mit Yuval Lapide über Abraham und Sara

Ein Bericht von Winfried Roesner

Juden, Christen und Muslime haben eins gemeinsam, den Glauben an einen Gott. Dieser Monotheismus ist durch einen Mann in die Welt gekommen, der vor rund 4000 Jahren aus Ur in Chaldäa im heutigen Irak aufgebrochen ist, weil Gott ihm ohne Vorwarnung geboten hat: Geh für dich  in das Land, das ich dir zeigen werde! Über Abraham und Sara, Pioniere des Glaubens, fand im evangelischen Gemeindehaus Laterne in Esslingen ein Seminartag statt mit Rabbi Dr. Yuval Lapide als Referenten.

Wer dem jüdischen Brückenbauer Yuval Lapide zuhört, muss als erstes versuchen, das deutsche Denken von heute abzustreifen und sich in den alten Orient zu versetzen. In diese Welt führt nur ein einziges Tor: die hebräische Sprache. Weil Deutsch und Hebräisch für Yuval Lapide Muttersprachen sind, ist er der ideale Exeget. Unter seiner philologischen Anleitung haben rund 20 hochmotivierte Teilnehmer/innen die Abraham-Kapitel der Genesis (1. Buch Mose, Tora) erarbeitet. Für viele von ihnen mag sich das Bild Abrahams und Saras, aber auch von Hagar, Ismael, Isaak und nicht zuletzt das Bild des alttestamentarischen Gottes erheblich verändert haben.

Abram (erhabener Vater), wie er zunächst hieß, wohnte in einer Gegend voller Schafe, Ziegen und Götter. Plötzlich fordert ihn  e i n  Gott heraus. Verlasse das fade Gewohnte, lass dich auf Ungewohntes ein! Gottes Versprechen lautet: Du wirst ein Segen sein. Fünfmal! Segen heißt immer Reichtum an Nachkommenschaft und spiritueller Reichtum. Abram und Sara sind nüchterne Viehzüchter. Sie brauchen keinen brennenden Dornbusch, keine Himmelsleiter. Ein Wort dieses einzigen und einzigartigen Gottes genügt. Auch Lapide genügt oft ein Wort, um das Letzte aus jedem Buchstaben herauszuholen. Wenn das Wort Erde fällt, adama, hört der Jude mehr als wir. In adama steckt Adam; mit Adam begann die Schöpfung, also steckt in diesem einen Wort an Abraham die Verheißung einer neuen Schöpfung.
Abrahams Antwort auf Gottes Zutrauen ist ebenfalls bedingungsloses Vertrauen.

Sara ist einbezogen in die Verheißung Abrahams (Vater vieler Völker). Sie ist unfruchtbar, in der Bibel immer wieder Vorausetzung dafür zu zeigen, dass für Gott nichts unmöglich ist. Vor Sara aber wird ihre Magd Hagar an ihrer Stelle schwanger von Abraham. Das war damals üblich. Auch Hagar hat einen sprechenden Namen: Hagar heißt die Auswanderin. Sie kommt aus Ägypten. Als sie schwanger ist und ihre Herrin nicht, sieht sie auf Sara herab, verweigert den ihr schuldigen Respekt, ein grobes Fehlverhalten im Orient. Und bis zum Schluss wird Hagar blind bleiben, ihren Knaben Ismael vor lauter Selbstmitleid fast verdursten lassen, wenn nicht ein Engel ihr doch noch die Augen öffnete. Trotzdem gilt auch ihr, einer Frau und Ausländerin, die Verheißung großer Nachkommenschaft.

Das Dauerthema der Bibel: Wie gehen Juden mit Fremden um?, zieht sich bis in die Gegenwart. Hier jedoch ist der historisierende Erklärer Lapide dem brillanten Bibelkundler Lapide unterlegen. Hagars Unbelehrbarkeit und Ismaels eher schlichte Berufung auf die Araber in Geschichte und Gegenwart zu übertragen, ist eher unhistorisch und übersieht 500 Jahre Goldenes Zeitalter des Islam. Aber das wäre ein anderes Seminar wert.
Was aber, zurück zur Bibel,  Christen wie Juden zu tun bleibt, ist die Anerkennung der Schöpfung und der vorausschauenden Liebe Gottes. Wer das schafft und gemäß seines Vermögens an der Gestaltung der Erde mitarbeitet, dem ist Sein Segen sicher. Und das ist immer genau der, den der Mensch braucht.

 

 

Auch Wirtschaften ist unsere Kultur!

Aus einer Nürtinger Ansicht um 1800. Künstler: unbekannt Original: Stadtmuseum Nürtingen

Ein Beitrag aus Nürtingen – nicht nur zum Lutherjahr 2017

Auch Wirtschaften ist unsere Kultur!
Plädoyer für ein Weltkulturerbe Streuobstlandschaften Baden-Württembergs und Europas

Als Streuobstlandschaft wird hier jede Landschaft verstanden, in welcher Variationen des traditionellen Obstbaues mit überwiegend hochstämmigen Obstbäumen – eingebettet in gemischt agrikultureller Landnutzung sowie verbunden mit dem Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrszusammenhang – stadt/landschaftsbildprägend und kulturprägend wirken.
Ein UNESCO-Weltkulturerbeverfahren für europäische Streuobstlandschaften soll erfolgreich initiiert und abgeschlossen werden. Dieser Bildungsprozess bringt neue Einsichten und neuen Nutzen aus diesem gemeinsamen kulturellen Schatz.

Ansichten
Streuobstlandschaften  sind Zeugnisse einer traditionellen,  gemischten , agroforstlich geprägten Landbewirtschaftung Europas. Es sind Landschaften von hohem kulturgeschichtlichen, ökologischem, ökonomischem und sozialem Wert. Sie sind eine positive Option auf die Gestaltung der Stadt-Landentwicklung in diesen Regionen für die nächsten 50 bis 100 Jahre, da durch die Integration von solchen Landnutzungsarealen Übergangszonen geschaffen werden, welche in besonderer Weise sozial und ökologisch  hochwertig sind.

Wir sind der Überzeugung, daß die Variationen des traditionellen europäischen Streu- oder Hochstammobstbaues in ihren Umgebungen ein feines kulturelles Erbe darstellen. Sie haben Charme, Anziehungskraft und Wirkung weit über ihre Gebietsgrenzen hinaus. Diese vom traditionellen Obstbau geprägten Landschaften Deutschlands, Frankreichs, Österreichs, der Schweiz, der Slowakei, Rumäniens und weiteren Ländern Europas, stellen gemeinsam einen  universellen Schatz der Menschheit dar. Dieser Schatz der Menschheit  soll auf der UNESCO – Liste der Stätten des materiellen Kulturerbes und im Bewußtsein der Menschen einen beachteten  Platz neben anderen bedeutenden Landschaften der Welt finden!

 

 

© Peter Scharfenberger

Weltkulturerbe ! Der außergewöhnliche, universelle Wert – echt, unversehrt und bedroht
Baden-Württembergische und europäische Streuobstlandschaften sind unserer Ansicht nach lebendige Kulturlandschaften von außergewöhnlichem, universellen Wert für die Menschheit.
Wir sehen für die Streuobstlandschaften als „organischer Kulturlandschaft“ insbesondere die UNESCO - Welterbekriterien V und X als zutreffend an.
Die Echtheit / Autentizität des baden-württembergischen Anteiles am europäischen Projekt ergibt sich aus der historisch durchgängigen gemischten, auf Nutzen und Einkommen  zielenden Bewirtschaftungstradition eines Großteiles der Flächen, der daraus erwachsenden, gewünschten Artentreue der Fauna/Flora-Leitarten sowie der erhaltenen Raumoffenheit der Areale. Die Unversehrtheit / Integrität des Kulturgutes besteht in  der weiterhin produktiven Rolle seiner materiellen und immateriellen Bestandteile, in der enormen biologischen Vielfalt der ausgewählten/ noch auszuwählenden Kern- und Pufferzonen und seiner wesenhaft dynamischen Einpassung in natürliche oder  siedlungs- und gewerbestrukturelle oder ökonomische Gegebenheiten bzw. Variablen sowie sich verändernden und doch immer kooperativen Sozialformen. 
„Echtheit“ und „Unversehrtheit“ sind in Ihrem Bestand gefährdet, so daß wir von einem bedrohten kulturlandschaftlichen Schatz der Menschheit sprechen müssen.

 

 

© Peter Scharfenberger

Notwendigkeiten
Das durchaus bedrängte, ja bedrohte Streuobstwesen Baden-Württembergs und Europas braucht eine weittragende Allianz aus Bürgern, Verbänden in der Gesellschaft, Verwaltungen  und Staaten, welche die Qualität versprechenden Feldobstbau-Gebiete zu  starken Land/Forst- und Gewerbewirtschaftsarealen mit kultureller Brillanz erneuert.
Die „große Draufsicht“ auf die Variationen der europäischen Streuobstlandschaften als gemeinsamem Kulturgut für europaweite Kooperation und ein grenzüberschreitendes Welkulturerbe-Verfahren ist auf internationaler Ebene vorzunehmen.
Eine geeignete, grenzübergreifend praktikable und gemeinsam vereinbarte Wissensarchitektur ist für kraftvolle Kooperationen und  zum gemeinsamen Weltkulturerbeverfahren notwendig.
Es soll ein Kooperations- und Projektkonzept erstellt werden, welches - einer „organischen Kulturlandschaft“ entsprechend - eine sozialökologisch dynamische, anpassungsfähige Entwicklung erleichtert und welches dem Geist der „Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit von 1972“ entspricht. Ebenso sollen beispielhafte Landschaften in Baden-Württemberg, Deutschland und in anderen Staaten bestimmt und beschrieben werden für ein System von Stätten des materiellen Weltkulturerbes Streuobstlandschaften Europas.
Traditionelle und Neue, verbesserte Formen der Bewirtschaftung, der Verwertung von Produkten und Bewertungen der vielfältigen Nutzensformen sind aus der kooperativen internationalen  Betrachtung zu entwickeln. Insbesondere Formen der Gemeinwohlwirtschaft / Allmende, des „fair trade“,  des genossenschaftlichen Wirtschaftens sowie kooperativer Individualwirtschaft sind zu nutzen. Ob sich aus dem Welterbeverfahren die Notwendigkeit zusätzlicher Schutzvorschriften ergibt, folgt aus der Schutzqualität der bestehenden gesetzlichen Regelungen in den beteiligten Staaten. Bei ausreichender Schutzqualität seither, sind solche zusätzlichen Regeln nicht zu erwarten.

 

 

© Peter Scharfenberger

Aussichten für das Land Baden-Württemberg und andere Staaten
Eine Zielführung auf „materielles Kulturerbe Streuobstwesen“ aufgrund der physischen Präsenz dieser Landschaften eröffnet das enorme materielle und gewerbliche Potenzial der Aufgabe.
Das UNESCO-Verfahren zur Anerkennung als Stätten materiellen, kulturlandschaftlichen Welterbes ist Ansporn zu großzügiger Anschauung, Fassung und Fortführung ( = Tradition ) des europäischen Kulturgutes „Streuobstlandschaften“. Es öffnet  einen hervorragenden Einstieg zum Bildungsthema „Heimat“ = Landschaft / Wirtschaft, Siedlungswesen / Landbewirtschaftung / Boden / Klima und Wasser / Ökologie / Gesellschaft / Migration. Und es erleichtert aufgrund der grenzüberschreitenden Anlage den Blick auf die Vielfalt von Heimaten.
Welche Funktionen hatten Streuobstlandschaften im Laufe der Zeiten inne, begründeten die Existenz dieser Landnutzungsform ? Welche Funktionen werden in 50 oder 100 Jahren die Bedürfnisgrundlage dieser Landnutzung sein ? Ernährung, Artenvielfalt, Naherholung, Klima- und Energie, Bildung  und last but not least Bedürfnisse nach funktionalen, organischen Stadt/Landübergängen, Bedarfe an naturnahem Wohn- und Gewerberaum ?
Ja, es geht um hohe, direkte Investitionen zur Verwirklichung des baden-württembergischen Anteiles am europäischen Projekt. Diese werden ein mehrfaches an nachfolgenden Investitionen in den Regionen bewirken. Unmittelbare Erträge, neue Bewertungen der Nutzen der Areale und geeignete Finanzierungsmodelle mögen die Anfangsinvestitionen mittelfristig von den Schultern der öffentlichen Hand nehmen.

Dieser Text ist in Anteilen an den Verhältnissen in Baden-Württemberg orientiert, bietet jedoch Hinweise für alle einbezogenen  Bundesländer und Staaten. Alle Rechte beim Autor. Darf unter namentlichem Autorenverweis zitiert und vervielfältigt werden. Stand 19.5.2017
Autor: Peter Scharfenberger, Kirchstr.5, D-72622 Nürtingen/Tel: 00491772521002 , @:
imkerei.scharfenbergerdontospamme@gowaway.web.de

01.04.2017 - BAKS Kirchenbezirk Bernhausen

Das Alter hat Zukunft - Chancen und Herausforderungen mit Älteren in der Gemeinde

Eine Informationsveranstaltung für Mitwirkende in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren, Kirchengemeinderäte, Besuchsdienste und Interessierte. 14.30 Uhr - 17.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Plattenhardt, Kirchstraße - neben der Kirche

Ein Bericht und Bilder der Veranstaltung!

20.12.2016 AK Ökonomie

© Bericht aus der Eßlinger Zeitung v. 23.12.2016

Auch Menschen in Arbeit haben inzwischen große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Bestand an Sozialwohnungen schrumpft dahin, ohne dass Besserung in Sicht wäre.
Wie aber können wir die Kurve kriegen? Was muss, was könnte geschehen, um dem Problem Herr zu werden?

Vier Fachkunde Experten diskutierten dieses brennende Problem und zeigten aus unterschiedlicher Sicht Lösungen auf.

Es diskutierten:
Wilfried Wallbrecht, Erster Bürgermeister der Stadt Esslingen
Michael Schleicher, ehem. Leiter des Amtes für Wohnungswesen der Stadt Köln
Stefan Beck, Geschäftsführer Haus und Grund Esslingen e.V.
Udo Casper, Landesgeschäftsführer Deutscher Mieterbund
Arbeitskreis Ökonomie Esslingen (attac Esslingen, Caritas Fils-Neckar-Alb, DGB, EBI, Evang. Bildungswerk, Evang. Kirchenbezirk Esslingen, Heimstatt, Kath. Erwachsenenbildung, Kreisdiakonie, Kulturzentrum Dieselstraße, vhs Esslingen)

Begegnungstag KIRCHE UND GEWERKSCHAFT 2016

Frieden oder Krieg als Mittel der Politik?

... unter diesem Titel stand die Begegnungstagung die vom 11.-12. November 2016 stattfand.

Hier die Präsentation von Paul Russmann!

Teilhabe für alle!? 08.10.2016

© R. Genth

Aus den Situationen von Menschen mit Einschränkungen, aus Tafelläden, Schulen und von einer Wohngruppe für Menschen mit Demenz berichteten Verantwortliche über ihre Erfahrungen.

Detaillierter Bericht und weitere Bilder der Veranstaltung!

Rechtsterrorismus in Baden-Württemberg?

© Vorsitzender des Landtags-Untersuchungsausschusses: Wolfgang Drexler berichtete im Nürtinger Amtsgericht über den NSU. Foto: Mohn

Sie haben gemordet, geraubt, Bomben gelegt: Der Nationalsozialistische Untergrund, kurz NSU, zog eine blutige Spur durch Deutschland, auch durch Baden-Württemberg. Ein groß angelegter Untersuchungsausschuss des Landtags begab sich auf Spurensuche des rechtsextremistischen Terrors. Darüber referiert MdL Wolfgang Drexler am 13.7.2016 im Rahmen des Bezirkskirchentages im Amtsgericht Nürtingen.

Bericht von Nicole Mohn in der Nürtinger Zeitung am 15.7.2016

Flyer

Übertrumpft Satire klassischen Journalismus?

© Dietrich Krauss im Stadtbüro unserer Zeitung Foto: Holzwarth

Dr. Dietrich Krauss, Autor der „Anstalt“ im ZDF, sprach beim Bezirkskirchentag über das Verhältnis von Kabarett und Journalismus.

Flyer

Bericht von Jürgen Gerrmann in der Nürtinger Zeitung