Berichte, Presseartikel, Manuskripte

Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl am 24.9.2017

Als Friedensteam des Kirchenbezirks Esslingen möchten wir alle Gemeindeglieder, denen die christliche Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung am Herzen liegt, freundlich ermuntern, sich auch bei der bevorstehenden Bundestagswahl dafür einzusetzen.
Angesichts der großen Verunsicherung durch die politischen Veränderungen in Europa und den USA besteht die Gefahr, dass auch bei uns im bevorstehenden Bundestagswahlkampf diejenigen den Ton angeben, die für scheinbar „einfache“ Lösungen eintreten, z.B. für mehr Sicherheit durch größere militärische Stärke (Aufrüstung/Abschreckung), für einen „gesunden“ nationalen Egois-mus, usw.
Darum wäre es gut, wenn im Prozess der öffentlichen Meinungsbildung vor der Wahl (z.B. bei Kan-didatenpodien, in Internet- und Leserbriefforen u.a.m.) auch die Positionen und Argumente der-jenigen laut würden, die ein neues Wettrüsten für unverantwortlich halten (und für ein sinnloses Vergeuden von Geld, Arbeitskraft, Intelligenz und Rohstoffen), die für die Stärkung ziviler Konflikt-bearbeitung eintreten und Deutschlands Verantwortung in der Welt eher darin sehen, nicht Krieg zu führen, sondern verlässlicher Vermittler bei den diplomatischen Bemühungen um Frieden zu sein, nicht Waffenexporteur, sondern Vorreiter bei der technischen Entwicklung weltweit hilfrei-cher Mittel zum Klimaschutz, nicht Investor-for-profit, sondern fairer Partner bei der nachhaltigen Bekämpfung der Armut in Afrika usw.
Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfungsverantwortung taugen durchaus als „Wahlprüfsteine“ 2017.
Darum: Wenn es Ihnen möglich ist, gehen Sie zu Wahlveranstaltungen und beteiligen Sie sich an der Diskussion. Wenn Sie mit dem Internet leben, schauen Sie in die entsprechenden Foren oder wenden Sie sich direkt an die Kandidierenden. Stellen sie Ihre Fragen, damit die Kandidatinnen und Kandidaten erfahren, was das „Wahlvolk“ bewegt und das „Wahlvolk“ die Antworten hört (oder liest) und (richtig) wählen kann.
Einige Beispiele für solche Fragen finden Sie hier!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und alle guten Wünsche, Ihr Friedensbeauftragter mit Team
Stefan Schwarzer

Kontakt: Stefan Schwarzer / stefan.schwarzerdontospamme@gowaway.elkw.de / 0711-316 76 33

Pfr. Stefan Schwarzer, Friedensbeauftragter des Ev. Kirchenbezirks Esslingen
Dr. Markus Geiger, Pfr. Christof Hermann, Jörg Schuberth, Gottfried Gienger, Friedensteam des Kirchenbezirks Esslingen

31.05.2017 Kirchheimer Reihe: Wie Luther nach Württemberg kam oder: Wie wir evangelisch wurden

 Luther und sein Einfluss auf Württemberg

Kirchengeschichte Wie das Herzogtum Württemberg evangelisch wurde, darüber sprach Wolfgang Schöllkopf in der Kirchheimer Martinskirche. Von Iris Häfner - "Der Teckbote"

Ein Vortrag im Staccato, ein Name nach dem anderen prasselt auf die Zuhörer nieder. Es sind Pfarrer, die am Anfang der Reformationszeit in Kirchheim gelebt, gewirkt und gepredigt haben. „Reformation fordert vollen Einsatz“, sagte Dr. Wolfgang Schöllkopf gleich zu Beginn seines Vortrags „Wie Luther nach Württemberg kam - oder: Wie wir evangelisch wurden“. Und diesen vollen Einsatz forderte er auch von seinen Zuhörern ein.
Das Lutherjahr bezeichnete Schöllkopf als derzeitigen Wanderzirkus. Nach Kirchheim ist er gern gekommen, denn nicht alle Städte, in denen er über die Reformation spricht, haben eine Schöllkopfstraße vorzuweisen. Flugs ist er bei der Gottesdienst-Gestaltung angelangt. Bis heute sei es keine Lutherische Messe, sondern ein schwäbischer Kaltblüter geblieben, so wie es in den oberdeutschen Reichstädten seit jeher der Fall ist. „Eine kräftige Predigt, vier Lieder, Gebet und Segen - und kommt nächste Woche wieder. Wir in Württemberg sind eine Spezialanfertigung“, sagte er. In diesem Zusammenhang fällt der Name Zwingli. Wikipedia klärt alle Nicht-Theologen auf: Huldrych Zwingli, geboren am 1. Januar 1484, war ein Schweizer Theologe und der erste Zürcher Reformator. Aus der Zürcher und der Genfer Reformation ging die reformierte Kirche hervor.
Immer wieder verglich der Referent Martin Luther mit Johannes Brenz. Letzterer wurde 1499 geboren und durch sein Wirken als Reformator in Schwäbisch Hall bekannt. Er ist auch Namensgeber für die Brenz-Medaille, die höchste Auszeichnung, die die Württembergische Kirche zu vergeben hat. Johannes Brenz hat die Sympathie von Wolfgang Schöllkopf. „Er hat keine Hetzschriften geschrieben, weder gegen Juden, Türken oder Hexen.“ Überhaupt sei Luther erst später zur Ikone geworden und auf Denkmalsockel gesetzt worden. Schüler, Schriften, Songs lautete eine Überschrift seines Vortrags. „Die Songs waren für das Volk das Genialste. Die Menschen haben damals viel gesungen, denn das Singen hat die schwere Arbeit erleichtert“, erklärte Schöllkopf. Geniale Texte seien auf bekannte Melodien geschrieben worden und sind bis heute als Lutherlieder bekannt. Berührungsängste gab es nicht, schlüpfrige Urtexte wurden bewusst in Kauf genommen, denn die Tonfolge kannte jeder, etwa des Lumpenlieds „Und wenn der Pfarr‘ die Köchin schlägt“ - im Gesangbuch heißt es „Es ist das Heil uns kommen her“.
Am Ende des Vortrags schloss sich eine Fragerunde an, die unter anderem auch die dunklen Seiten Luthers thematisierten, etwa seine endzeitliche Weltsicht, seine Hetz- und Hass-Schriften. Das auf sein Magenleiden zu schieben, entschuldigt nach Ansicht von Schöllkopf den Reformator nicht: „Ein Theologe sollte auch einen Kopf haben.“ Moderiert wurde der Abend von Heinrich Georg Rothe, Pfarrer und Islambeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Gleich zu Beginn des Abends begrüßte Jochen Maier, Pfarrer der Kirchheimer Martinskirche, als Hausherr die Gäste.
In Kirchheim war Martin Luther nicht, vermutlich hat er niemals einen Fuß auf württembergischen Boden gesetzt. Doch seine Botschaft wirkt weiter. Laut Wolfgang Schöllkopf wollte der Reformator seine Übersetzung der Bibel nie museal gehandhabt sehen. Die Übersetzung der Heiligen Schrift höre nie auf und er sagte auch: „Evangelisch wird man immer wieder.“ Den Anfang hat Herzog Ulrich gemacht. In seinem Herrschaftsbereich musste jeder evangelisch werden - ob er wollte oder nicht. Am 16. Mai 1534 wurde in der Stuttgarter Stiftskirche der erste öffentliche evangelische Gottesdienst gefeiert.

01.04.2017 - BAKS Kirchenbezirk Bernhausen

Das Alter hat Zukunft - Chancen und Herausforderungen mit Älteren in der Gemeinde

Eine Informationsveranstaltung für Mitwirkende in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren, Kirchengemeinderäte, Besuchsdienste und Interessierte. 14.30 Uhr - 17.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus Plattenhardt, Kirchstraße - neben der Kirche

Ein Bericht und Bilder der Veranstaltung!

20.12.2016 AK Ökonomie

© Bericht aus der Eßlinger Zeitung v. 23.12.2016

Auch Menschen in Arbeit haben inzwischen große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Bestand an Sozialwohnungen schrumpft dahin, ohne dass Besserung in Sicht wäre.
Wie aber können wir die Kurve kriegen? Was muss, was könnte geschehen, um dem Problem Herr zu werden?

Vier Fachkunde Experten diskutierten dieses brennende Problem und zeigten aus unterschiedlicher Sicht Lösungen auf.

Es diskutierten:
Wilfried Wallbrecht, Erster Bürgermeister der Stadt Esslingen
Michael Schleicher, ehem. Leiter des Amtes für Wohnungswesen der Stadt Köln
Stefan Beck, Geschäftsführer Haus und Grund Esslingen e.V.
Udo Casper, Landesgeschäftsführer Deutscher Mieterbund
Arbeitskreis Ökonomie Esslingen (attac Esslingen, Caritas Fils-Neckar-Alb, DGB, EBI, Evang. Bildungswerk, Evang. Kirchenbezirk Esslingen, Heimstatt, Kath. Erwachsenenbildung, Kreisdiakonie, Kulturzentrum Dieselstraße, vhs Esslingen)

23.11.2016 Globalisierungskritische Gespräche auf den Fildern

© Bericht v. Adalbert Kuhn, Eßlinger Zeitung 19.12.2016

 

Ein Veranstaltungsbericht von Adalbert Kuhn

Herrn Prof. Segbers Präsentation
 

 

 

14.11.2016 Kirchheimer Reihe "Genaration Allah" - Ahmad Mansour

© Bericht aus dem Teckboten v. 16.11.2016

- warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen  oder  „Wovor haben wir Angst?“

Der Psychologe Ahmad Mansour lebt seit zehn Jahren in Deutschland und beschäftigt sich mit Projekten und Initiativen, die Extremismus bekämpfen und Demokratie und Toleranz fördern. Dazu führt er Schulungen mit der Polizei, Pädagogen und Sozialarbeiter durch, unter anderem über Indikatoren und mögliche Präventionsansätze gegen Radikalisierung. Die Fragestellung: „Wovor haben wir Angst?“ stand im Mittelpunkt des Abends.

zur Bildergalerie

Begegnungstag KIRCHE UND GEWERKSCHAFT 2016

Frieden oder Krieg als Mittel der Politik?

... unter diesem Titel stand die Begegnungstagung die vom 11.-12. November 2016 stattfand.

Hier die Präsentation von Paul Russmann!

Teilhabe für alle!? 08.10.2016

© R. Genth

Aus den Situationen von Menschen mit Einschränkungen, aus Tafelläden, Schulen und von einer Wohngruppe für Menschen mit Demenz berichteten Verantwortliche über ihre Erfahrungen.

Detaillierter Bericht und weitere Bilder der Veranstaltung!

PRESSEINFORMATION VOM 8. SEPTEMBER 2016

Die Frau mit dem aufrechten Gang

Das Evangelische Bildungswerk im Landkreis Esslingen stellt sein Halbjahresprogramm vor 

So dick war das Halbjahresprogramm des Evangelischen Bildungswerks im Landkreis Esslingen noch nie. Auf 148 Seiten gibt es Angebote im ganzen Landkreis. Gefragte Veranstaltungen gibt es gleich an mehreren Orten. Höhepunkte sind die Bildungswerk-Reihen in Esslingen, Kirchheim und Nürtingen, bei freiem Eintritt. 

Hier geht's zum kompletten Artikel von Peter Dietrich, Freier Journalist

Rechtsterrorismus in Baden-Württemberg?

© Vorsitzender des Landtags-Untersuchungsausschusses: Wolfgang Drexler berichtete im Nürtinger Amtsgericht über den NSU. Foto: Mohn

Sie haben gemordet, geraubt, Bomben gelegt: Der Nationalsozialistische Untergrund, kurz NSU, zog eine blutige Spur durch Deutschland, auch durch Baden-Württemberg. Ein groß angelegter Untersuchungsausschuss des Landtags begab sich auf Spurensuche des rechtsextremistischen Terrors. Darüber referiert MdL Wolfgang Drexler am 13.7.2016 im Rahmen des Bezirkskirchentages im Amtsgericht Nürtingen.

Bericht von Nicole Mohn in der Nürtinger Zeitung am 15.7.2016

Flyer

Übertrumpft Satire klassischen Journalismus?

© Dietrich Krauss im Stadtbüro unserer Zeitung Foto: Holzwarth

Dr. Dietrich Krauss, Autor der „Anstalt“ im ZDF, sprach beim Bezirkskirchentag über das Verhältnis von Kabarett und Journalismus.

Flyer

Bericht von Jürgen Gerrmann in der Nürtinger Zeitung